Roland Krappmann von den DopfGucker zeigt euch ein einfaches aber leckeres Rezept für Zigeuner Ribs aus dem Dutch Oven.
Ribs/Spareribs (engl. für Schälrippchen) bezeichnet eigentlich nur die Rippen aus dem Schweinebauch. Eine schmackhafte und zu dem fettarme Alternative wären die vom Kalb. Das solltet ihr euch aufjedenfall nicht entgehen lassen. Natürlich gibt es auch die Spareribs vom Rind. Zusammen bilden sie mit Pulled Pork und Beef Brisket die Holy Trinity – „Heilige Dreifaltigkeit“ des Barbecues nach nordamerikanischen Vorbild.

Im Grunde lässt sich sagen:

  • Schwein für alle
  • Rind für Männer
  • Kalb für Frauen und den experimentierfreudigen Koch

Mein Tipp: kauft nie fertig marinierte Ribs! Die verdecken nur eventuelle Mängel am Fleisch. Am besten sollte das Fleisch einfach „natur“ sein, also so wenig verarbeitet wie möglich. Erst dann kann die Qualität wirklich eingeschätzt werden. Dann könnt ihr nämlich auch selbst entscheiden, wie es am Ende schmecken soll!

Zutaten für Zigeuner Ribs aus dem Dutch Oven

2 kg Ribs
1 Liter klare Suppe z.b. TelloFix
150 ml Honig
150 ml Zuckerrübensirup
100 ml Essig
2 Tuben Tomatenmark
75 ml Worcestersoße
3 EL Paprikapulver
1 EL Currypulver
2 Stück Paprika
5 Stück Zwiebel
Chilli nach gewünschter Schärfe

Vorbereitung: 30 Minuten
Kochzeit: 2,5 Stunden

Für 6 Portionen

Dutch Oven: Petromax ft6

Kohleverteilung: 8 unten, 16 oben

  1. Die Zwiebeln in dünne Ringe und die Paprika in kleine Stücke schneiden und in etwas Öl im Dutch Oven andünsten.
  2. Mit der klaren Suppe angießen und die restlichen Zutaten zugeben und verrühren.
  3. Die Ribs mit einem Rub nach Wahl würzen und zur Soße geben.
  4. Nach zwei Stunden Kochzeit habe ich die Hälfte der Ribs herausgenommen und etwas Soße abgeschöpft. Dann wurde der Petromax Stapelrost in den Dutch Oven gegeben und die entnommenen Ribs darauf platziert.
  5. Die entnommene Soße wurde auf einem Gaskocher einreduziert um die Ribs 2-3 mal damit zu glasieren.
  6. Nach insgesamt 2,5 Stunden sind die Ribs dann fertig. Im Vergleich waren die Ribs welche sich über die komplette Zeit in der Soße befanden etwas zarter, die glasierten Ribs hatten etwas Biss aber waren durch das Glasieren würziger im Geschmack. Beide Varianten waren aber sehr lecker.

Weitere Rezepte findet ihr auch unter: www.dopf-gucker.de

Lasst’s euch schmecken 😉
Euer Roland

Euer Michael

Michael Hofmann

Euer Roland

Roland Krappmann