Das wohl häufigste Gesprächsthema beim Grillen mit Nachbarn oder Freunden: Wo schmeckt’s besser, auf dem Gasgrill oder Holzkohlegrill? Viele vertreten die Meinung, dass Steaks und Bratwürste vom Kohlegrill besser schmecken als vom Gasgrill.
Holzkohlefans vermissen das typische Kohlen-Aroma. Allerdings muss man sagen, dass das Gargut nicht nach Kohle schmeckt. Das wäre auch nicht gut! Wenn überhaupt, dann nach leichtem Rauch, der dadurch erzeugt wird, dass z.B. Räucherchips, oder wie bei den bekannten Coburger Bratwürsten, „Moggala“ in die Glut gegeben werden und diese den Rauch erzeugen.

Einer der beliebtesten Fehler im Umgang mit Holzkohle ist, dass die meisten Leute nicht lange genug warten, bis die Kohle richtig durchgeglüht ist. Die Folge ist zu wenig Hitze und ein unangenehm stinkender und schmeckender Qualm! Glühende Kohle hat absolut keinen Eigengeschmack, ebenso wenig wie die Hitze die durch einen Gasgrill erzeugt wird. Will man aber den Geschmack bewusst mit Rauch verfeinern, kann man das praktisch mit nahezu jeder Art von Grill tun.

Welche Art Holz und welche Art von Zubehör eingesetzt wird, hängt dann vom Grillgut und dem eigenen Geschmack ab. Zum Einsatz kommen unter anderem Holzplanken, Räucherchips, Räuchermehl (Sawdust), Pellets oder Woodchunks.

Übrigens, für eingefleischte Holzkohlefanatiker gibt es z.B. von Napoleon auch einen Holzkohleeinsatz für den Gasgrill. Man kann hier die Holzkohle einfach mit den Gasbrenner zünden und zum Glühen bringen und dann einfach die Brenner ausmachen und auf Holzkohle weiter grillen.

Holzkohleeinsatz

Holzkohleeinsatz Gasgrill

Euer Michael

Michael Hofmann